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Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie): Was er ist, warum er entsteht und was helfen kann

Die genetische Veranlagung lässt sich nicht verändern – doch wer erblich bedingten Haarausfall früh erkennt, kann rechtzeitig eine passende Behandlung und Pflege in Betracht ziehen

Die Vererbung bestimmt nicht nur unsere Augenfarbe. Sie kann auch eine Ursache für Haarausfall sein. In diesem Artikel erklären wir, was erblich bedingter Haarausfall bei Männern und Frauen ist und worin sich die jeweiligen Formen unterscheiden. Außerdem geht es um Möglichkeiten der unterstützenden Pflege.

Was ist erblich bedingter Haarausfall?

Bei Männern ist die androgenetische Alopezie insbesondere mit einer erblich bedingten erhöhten Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen wie Dihydrotestosteron (DHT) verbunden, das der Körper aus Testosteron bildet. Auch der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen wird stark durch genetische Faktoren beeinflusst, wobei die Rolle der Androgene weniger eindeutig geklärt ist.

Ist erblich bedingter Haarausfall dasselbe wie androgenetische Alopezie?

Die Begriffe „androgenetische Alopezie“, „androgenetischer Haarausfall“ und „erblich bedingter Haarausfall“ werden häufig synonym verwendet. Androgenetische Alopezie ist jedoch der medizinische Fachbegriff für die häufigste Form des genetisch bedingten Haarausfalls bei Männern und Frauen. Dabei spielen genetische Faktoren und unter anderem die Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen eine Rolle. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Begriffe wie genetischer oder erblicher Haarausfall verwendet, in der medizinischen Fachliteratur findet sich jedoch häufiger die Bezeichnung „androgenetische Alopezie“.

Warum entsteht erblich bedingter Haarausfall?

Die Neigung zu dünner werdendem Haar kann von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden. Dabei kann eine stärkere oder schwächere Veranlagung für Haarausfall sowohl von der Mutter als auch vom Vater geerbt werden. Das ist eine vereinfachte Darstellung – an der Entstehung sind viele Gene beteiligt, und ihr Zusammenspiel ist deutlich komplexer als ein einzelnes familiäres Vererbungsmuster.

Das Androgenrezeptor-Gen (AR) gehört zu den am besten untersuchten genetischen Faktoren im Zusammenhang mit erblich bedingtem Haarausfall bei Männern. Es ist nicht das einzige beteiligte Gen, spielt jedoch eine wichtige Rolle bei der Androgenwirkung.

Androgene, DHT und die Miniaturisierung der Haarfollikel

Bei Haarfollikeln, die empfindlich auf DHT reagieren, kann dieses Hormon die aktive Wachstumsphase des Haares, die sogenannte Anagenphase, schrittweise verkürzen. Mit der Zeit wird der Haarfollikel dadurch kleiner beziehungsweise „miniaturisiert“. Dieser Prozess geschieht nicht über Nacht, sondern sehr langsam. Frühe Veränderungen können so gering sein, dass sie ohne eine spezielle Untersuchung der Kopfhaut, die sogenannte Trichoskopie, kaum zu erkennen sind.

Eine der wichtigsten Veränderungen bei genetisch bedingtem Haarausfall ist diese fortschreitende Miniaturisierung empfindlicher Haarfollikel. Mit jedem Wachstumszyklus wird der Follikel etwas kleiner, und das von ihm gebildete Haar etwas kürzer und dünner als zuvor. In fortgeschrittenen Fällen können einige Haarfollikel schließlich keine sichtbaren Haare mehr produzieren.

Kommt erblich bedingter Haarausfall von der Mutter oder vom Vater?

Es gibt keine feste Regel, nach der Haarausfall immer von einer bestimmten Seite der Familie vererbt wird. Die genetische Veranlagung für anlagebedingten Haarausfall kann von der Mutter, vom Vater oder von beiden Elternteilen stammen. Der Prozess ist komplexer, weil viele verschiedene Gene beteiligt sind und nicht nur ein einziges „Glatzen-Gen“.

Wie erkennt man erblich bedingten Haarausfall?

Das Muster des Haarausfalls kann wichtige Hinweise geben, reicht allein jedoch nicht aus, um eine androgenetische Alopezie sicher zu bestätigen. Eine familiäre Vorgeschichte kann den Verdacht verstärken, während ein Dermatologe anlagebedingten Haarausfall von anderen Ursachen für dünner werdendes oder vermehrt ausfallendes Haar unterscheiden kann. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen werden miniaturisierte Haare nach und nach feiner und kürzer. Die Verteilung der Ausdünnung unterscheidet sich jedoch häufig zwischen den Geschlechtern, selbst in frühen Stadien.

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern und Frauen

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern und Frauen zeigt unterschiedliche Muster. Da es kein einheitliches Erscheinungsbild gibt, sollten beide Formen getrennt betrachtet werden.

Erblich bedingter Haarausfall beim Mann

Erblich bedingter Haarausfall beim Mann

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern beginnt häufig mit einem allmählichen Zurückweichen des Haaransatzes an den Schläfen und im Stirnbereich. Zusätzlich kann das Haar am Oberkopf beziehungsweise am Wirbel dünner werden. Die Hamilton-Norwood-Skala beschreibt diesen Verlauf detailliert und unterscheidet sieben Stadien der androgenetischen Alopezie beim Mann. Jedes Stadium weist ein typisches Muster auf.

Stadien des erblich bedingten Haarausfalls beim Mann

Bei Männern beginnt der anlagebedingte Haarausfall häufig mit einem zunächst kaum wahrnehmbaren Zurückweichen des Haaransatzes an den Schläfen und im Stirnbereich. Nach und nach wird dieser Bereich größer und der Haaransatz verlagert sich weiter nach hinten. Mit fortschreitender Alopezie kann zusätzlich eine Ausdünnung am Oberkopf entstehen. Im weiteren Verlauf können diese Bereiche schließlich ineinander übergehen, wie es in den späteren Stadien der Hamilton-Norwood-Skala beschrieben wird.

Wichtig ist dabei, dass die Geschwindigkeit des Fortschreitens von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und von genetischen, hormonellen, biologischen und weiteren individuellen Faktoren abhängt. Deshalb kann sich erblicher Haarausfall bei zwei Männern mit derselben grundsätzlichen Veranlagung sehr unterschiedlich schnell und stark entwickeln und bei einem deutlich früher sichtbar werden als beim anderen.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen unterscheidet sich vom männlichen Muster. Bei Frauen kommt es nur selten zu der ausgeprägten Glatzenbildung, die bei fortgeschrittenem erblich bedingtem Haarausfall bei Männern auftreten kann. Häufiger wird das Haar entlang des Scheitels dünner, während gleichzeitig auch die Haardichte am Oberkopf abnimmt. Das typische weibliche Muster wird häufig anhand der Ludwig-Skala beschrieben, die drei Hauptstadien unterscheidet.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Bei erblich bedingtem Haarausfall können auch bei Frauen hormonelle Faktoren eine Rolle spielen, wobei der genaue Einfluss der Androgene weniger eindeutig geklärt ist als bei Männern. Auch das Verteilungsmuster unterscheidet sich meist: Das Haar wird in der Regel allmählich und relativ gleichmäßig am Oberkopf und entlang des Scheitels dünner. Der vordere Haaransatz bleibt in den meisten Fällen weitgehend erhalten.

Stadien des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen

Die Ludwig-Skala beschreibt erblich bedingten Haarausfall bei Frauen in drei groben Stadien. Im frühesten Stadium wird der Scheitel etwas breiter und das Haar am Oberkopf wirkt geringfügig weniger dicht. Im mittleren Stadium wird die Ausdünnung deutlicher, und entlang des Scheitels sowie am Oberkopf ist die Haardichte sichtbar reduziert. Im fortgeschrittensten Stadium ist das Haar am Oberkopf deutlich ausgedünnt – anders als bei Männern bleibt der vordere Haaransatz jedoch in der Regel erhalten.

Die Ausdünnung kann in Phasen hormoneller Veränderungen beginnen oder stärker sichtbar werden, beispielsweise rund um die Wechseljahre. Hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen, die Wechseljahre selbst gelten jedoch nicht als alleinige Ursache für erblich bedingten Haarausfall bei Frauen.

Wann beginnt erblich bedingter Haarausfall?

Erblich bedingter Haarausfall kann in sehr unterschiedlichem Alter beginnen. Es gibt kein bestimmtes Alter, in dem er zwingend auftritt. Erste Anzeichen bei Männern, insbesondere ein leicht zurückweichender Haaransatz oder eine geringere Haardichte an den Schläfen, können bereits im späten Teenageralter oder in den Zwanzigern sichtbar werden. Erblich bedingter Haarausfall kann daher bereits mit 20 auftreten, auch wenn sich deutlichere Veränderungen bei vielen Menschen erst später zeigen. Mit zunehmendem Alter wird androgenetische Alopezie häufiger und die Veränderungen können deutlicher werden. Mehr über Haarausfall im Alter erfahren Sie in unserem separaten Beitrag. Bei Frauen wird erblich bedingter Haarausfall häufig erst im mittleren Lebensalter sichtbarer und kann sich rund um die Wechseljahre verstärken.

Wann ist erblich bedingter Haarausfall abgeschlossen – und hört er irgendwann auf?

Erblich bedingter Haarausfall hat keinen klar definierten Endpunkt. Die androgenetische Alopezie verläuft chronisch, wobei sich die Geschwindigkeit des Fortschreitens von Person zu Person unterscheidet. Der Verlauf kann sich zeitweise verlangsamen oder stabilisieren, es gibt jedoch kein bestimmtes Alter, in dem der Prozess grundsätzlich abgeschlossen ist. Abhängig von der Diagnose und den individuellen Umständen kann eine ärztlich abgestimmte Behandlung dazu beitragen, das Fortschreiten zu verlangsamen.

Kann man erblich bedingten Haarausfall stoppen?

Erblich bedingter Haarausfall kann nicht in dem Sinne geheilt werden, dass die zugrunde liegende genetische Veranlagung beseitigt wird – diese bleibt bestehen. „Stoppen“ und „kontrollieren“ sind jedoch nicht dasselbe. Mit einer geeigneten, ärztlich ausgewählten und überwachten Behandlung lässt sich das Fortschreiten häufig verlangsamen, und in manchen Fällen kann sich die Haardichte verbessern. Ohne entsprechende Maßnahmen schreitet die erblich bedingte Ausdünnung meist weiter fort, wobei die Geschwindigkeit individuell unterschiedlich ist.

Behandlung bei erblich bedingtem Haarausfall: Was kann helfen?

Ein sinnvoller erster Schritt ist, möglichst früh einen Dermatologen aufzusuchen – idealerweise bereits bei den ersten sichtbaren Veränderungen. Das ist wichtig, weil Haarfollikel, die bereits deutlich miniaturisiert sind, möglicherweise weniger gut auf eine Behandlung reagieren. Eine ärztliche Beurteilung des aktuellen Zustands und eine rechtzeitig begonnene Behandlung können dabei helfen, die vorhandene Haardichte und den Zustand der Haare möglichst lange zu erhalten.

Wenn der Arzt bei der Untersuchung eine genetische Veranlagung für Haarausfall bestätigt, kann der Dermatologe einen individuellen Behandlungsplan empfehlen – dafür stehen evidenzbasierte Möglichkeiten zur Verfügung. Die konkrete Behandlung richtet sich nach Art und Ausmaß des Haarausfalls sowie nach individuellen gesundheitlichen Faktoren.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass erblich bedingter Haarausfall bei Männern und Frauen unterschiedlich auf bestimmte Behandlungen reagieren kann. Deshalb wird der Behandlungsplan vom Arzt an die individuellen Bedürfnisse angepasst und nicht nach einem allgemeinen Schema festgelegt.

Kosmetische Haar- und Kopfhautpflege

Pflegeprodukte behandeln keine androgenetische Alopezie und verändern auch nicht die genetischen oder hormonellen Mechanismen, die hinter dem Haarausfall stehen. Ihre Aufgabe besteht darin, den gepflegten Zustand von Kopfhaut und Haar durch regelmäßige Reinigung, Pflege und Schutz zu unterstützen. Während eine gezielte medizinische Behandlung entscheidend ist, trägt die tägliche kosmetische Pflege zu einem gepflegten Zustand der Kopfhaut und zum Erscheinungsbild der Haare bei – vor allem durch geeignete Reinigung, sanfte Pflege und Schutz.

Ein praktischer Ansatz besteht darin, die Empfehlungen des Arztes mit einer unterstützenden Pflege zu kombinieren, die auf den Kopfhauttyp, die Haarstruktur, den Zustand der Haare und die individuellen Pflegebedürfnisse abgestimmt ist.

Unterstützende kosmetische Pflege mit DSD de Luxe

Die Pflegeroutine lässt sich kurz wie folgt zusammenfassen:

  • Reinigung
  • Pflege und Schutz
  • Kopfhaut- und Haarpflege

Welche Produkte eignen sich dafür?

Produkt Hinweise zur Anwendung und Pflege
1.3 Peeling
1.3 Peeling
Hilft dabei, überschüssigen Talg, Stylingrückstände, sichtbare Schuppen und andere Ablagerungen von der Kopfhaut zu entfernen. Beachten Sie die aktuellen Anwendungshinweise auf der Produktseite.
2.1 Antidandruff Shampoo
2.1 Antidandruff Shampoo
Während der ersten 10 Tage der Intensivpflege täglich anwenden, anschließend zur vorbeugenden Pflege 2–3 Mal pro Woche – entsprechend den aktuellen Anwendungshinweisen des Produkts.
3.4.2, 3.4.3A und 3.4.4 Lotionen Der Hersteller empfiehlt eine konsequente Anwendung über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Beachten Sie die individuellen Anwendungshinweise des jeweiligen Produkts.
Fresh Cells Wondercell Concentrate
3.4.3B Fresh Cells Wondercell Concentrate
Ein konzentriertes Pflegeprodukt, das gemäß den produktspezifischen Anwendungshinweisen verwendet werden sollte. Die aktuellen Hinweise zur Anwendung finden Sie auf der Produktseite.
4.4.1 Royal Jelly + Green O₂
4.4.1 Royal Jelly + Green O₂
Ein ergänzendes Pflegeprodukt für Kopfhaut und Haar mit Gelée Royale, Keratin, Biotin und Vitaminen.

Bitte beachten Sie, dass die oben beschriebene Pflegeroutine keine Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen oder Männern darstellt. Sie dient lediglich als zusätzliche Unterstützung und ergänzt die Empfehlungen eines Arztes, die immer an erster Stelle stehen sollten.

Kann man erblich bedingtem Haarausfall vorbeugen?

Da die genetische Veranlagung derzeit nicht beseitigt werden kann, gibt es keine etablierte Möglichkeit, eine androgenetische Alopezie an sich zu verhindern. Das frühzeitige Erkennen erster Anzeichen kann jedoch dabei helfen, früher eine Diagnose zu erhalten und mögliche Behandlungsoptionen mit einem Arzt zu besprechen.

Wann sollte man einen Dermatologen aufsuchen?

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Haar dünner wird und die Veränderungen den oben beschriebenen Mustern entsprechen, kann dies ein sinnvoller Anlass für einen Termin bei einem Dermatologen sein. Besonders relevant ist dies, wenn andere Mitglieder Ihrer Familie ein ähnliches Problem hatten. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass erbliche Faktoren zu Ihrem Haarausfall beitragen. Besonders wichtig ist eine ärztliche Abklärung, wenn der Haarausfall plötzlich oder stellenweise auftritt oder von Rötungen der Kopfhaut, Juckreiz, Schmerzen oder Entzündungen begleitet wird. Solche Symptome können auf andere Ursachen als eine androgenetische Alopezie hinweisen und eine andere Diagnose und Behandlung erforderlich machen.

Zusammenfassung

Erblich bedingter Haarausfall verläuft bei Männern und Frauen unterschiedlich. In beiden Fällen besteht das Hauptziel jedoch darin, das Fortschreiten möglichst zu verlangsamen. Wenn Sie in letzter Zeit einen verstärkten Haarausfall bemerkt haben und andere Familienmitglieder ein ähnliches Problem haben, kann ein Besuch beim Dermatologen sinnvoll sein. Wird eine androgenetische Alopezie bestätigt, kann ein Dermatologe mit Ihnen besprechen, ob eine medizinische Behandlung infrage kommt und wie diese durch eine unterstützende kosmetische Pflege ergänzt werden kann.

FAQ

Nicht jeder Haarausfall ist erblich bedingt. Wenn nahe Verwandte dieselbe Form von Haarausfall haben, kann eine erbliche Veranlagung auch bei Ihnen eine Rolle spielen – die Familiengeschichte allein reicht jedoch nicht aus, um die Ursache zu bestätigen. Anlagebedingter Haarausfall folgt häufig typischen Mustern, die bei Männern anhand der Hamilton-Norwood-Skala und bei Frauen anhand der Ludwig-Skala beschrieben werden.
Nicht immer, aber eine Veranlagung zur Glatzenbildung kann erblich sein. Das Androgenrezeptor-Gen auf dem X-Chromosom gehört zu mehreren genetischen Faktoren, die insbesondere bei Männern mit anlagebedingtem Haarausfall in Verbindung stehen.
Da mehrere Gene beteiligt sind, lässt sich nicht sagen, dass die Vererbung ausschließlich von einem bestimmten Elternteil stammt. Die Veranlagung zur Glatzenbildung kann sowohl vom Vater als auch von der Mutter vererbt werden.
Das Muster des Haarausfalls kann einen Hinweis geben. Bei Männern beginnt er häufig mit einem zurückweichenden Haaransatz an den Schläfen und kann später auch den Oberkopf betreffen. Bei Frauen beginnt die Ausdünnung häufiger am Oberkopf und fällt insbesondere entlang des Scheitels auf.
Es stehen medizinische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine individuell vom Arzt festgelegte Therapie kann häufig dazu beitragen, das Fortschreiten des Haarausfalls zu verlangsamen. Kosmetische Haar- und Kopfhautpflege kann helfen, den gepflegten Zustand und das Erscheinungsbild von Haaren und Kopfhaut zu unterstützen, stoppt jedoch nicht den zugrunde liegenden genetischen Prozess.
Es gibt kein klar definiertes Alter, in dem erblich bedingter Haarausfall beginnt. Erste Anzeichen können bei Männern bereits im späten Teenageralter oder in den Zwanzigern auftreten, wobei sich deutlichere Veränderungen bei vielen Menschen erst später zeigen. Bei Frauen wird er häufig im mittleren Lebensalter deutlicher und kann sich rund um die Wechseljahre verstärken, wobei er auch früher beginnen kann. Der Verlauf ist immer individuell.

Quellen

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